Präsent, sozial engagiert und ein gefragter Jazzmusiker und Bandleader: Dies kennzeichnet den 1966 in Panama geborenen Danilo Pérez. Als Pianist wie als Komponist prägt er die zeitgenössische Musikszene und hat sich zur herausragenden Figur der panamerikanischen Jazzmusik entwickelt. Mittlerweile spielt er mit seinen beiden Triopartnern seit über zehn Jahren in der Band von Wayne Shorter, und man kann nur staunen, wieviel Zeit und Energie für eigene Projekte Danilo Pérez neben einem solchen Job noch aufbringt. Seine Musik ist anspruchsvoll, hinterfragend, herausfordernd. Kritiker loben ihn nicht zuletzt für seine passionierte Live-Performance. Aktuell ist der Grammy-Gewinner Direktor des Berklee Global Jazz Institute. Als Gründer der Fundación Danilo Pérez und als Leiter des jährlichen Panama Jazz Festivals ist er zudem ein musikalischer Botschafter für sein Heimatland geworden. Die Brücke, die Nord- und Südamerika miteinander verbindet: Ein griffigeres Bild lässt sich schwerlich finden für die Musik des Pianisten, der sich behänd zwischen Bop und lateinamerikanischen Rhythmen bewegt. Er verbindet Jazz mit Folklore, ohne dabei den handelsüblichen Ethno-Pomp zu produzieren. Dass er aber trotz der Vorliebe für harmonische Winkelzüge in seinen Solo-Darbietungen die große melodramatische Geste nicht scheut, wird ihn noch schneller in die ihm gebührende Position bringen: Danilo Pérez ist der nächste Star des Jazz.
Danilo Pérez – Klavier
John Patitucci – Kontrabass
Brian Blade – Schlagzeug




















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