„So selten im Jazzbereich die instrumentale Kombination von Piano, Violine und Bass auch sein mag, so prädestiniert ist sie doch für jene kammermusikalischen Köstlichkeiten, die das Trio Richie Beirach, Gregor Hübner und George Mraz dem Publikum kredenzen. In deren Musik nähern sich Jazz und Klassik erst behutsam an, um schließlich nach und nach zu einer wunderbaren Melange zu verschmelzen …
Oft sind es klassische Themen wie Bartóks Bagatelle, Bachs Siciliana oder Faurés Pavane, die Beirach am Piano kurz intoniert um fließend in jazzig swingende Improvisationen überzuleiten. Dabei steht er in ständigem Dialog mit dem einfühlsam agierenden Gregor Hübner an der Violine, der aber auch mal im Stile eines Teufelsgeigers auf den Putz hauen kann. Der ruhig pulsierende Bass von George Mraz bildet hierzu das verbindende Rhythmusfundament …
Auch die Eigenkompositionen von Beirach haben eine gewisse klassische
Affinität, wie das etwas schwermütige, an ein Lamento erinnernde „Testament“ oder auch die suitenartige, träumerische Ballade „Elm“, die die Zuhörer unweigerlich in ihren Bann zieht. Hier kann man regelrecht in Schönheit schwelgen. Und natürlich beherrschen die drei großartigen Protagonisten auch den „reinrassigen“ Jazz, was sie unter anderem bei einer temperamentvollen Interpretation von Wayne Shorters „Footprints“ unter Beweis stellten …“
aus „Eine wunderbare Melange – Jazz und Klassik verschmelzen beim Trio um Richie Beirach“ von Christian Wurm, Augsburger Allgemeine, 17.2.2014
Richie Beirach – Klavier
Gregor Hübner – Violine
George Mraz – Kontrabass




















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