Mittwoch, 27.07., Botanischer Garten, 20 Uhr  |   >> TICKETS

Die Sounds der Popkultur mit den Improvisationen des Jazz verbinden – Rymden hebt dieses Konzept auf ein neues Level. Und ist dabei intelligent, humorvoll, überraschend und voller ungezügelter Energie. Alle drei Musiker wurden Anfang der 1960er Jahre geboren, alle wuchsen mit Jazz, Fusion, Prog-Rock und Volksmusik auf. „Wir mögen dieses skandinavische Prog-Metal-Ding“, sagt Bugge Wesseltoft. Mehr Experimente, mehr elektro-akustische Erkundungen, doch Rymden lassen ihre auditiven Weltallmissionen nie zum Selbstzweck werden. Manches weckt mit einem abgrundtief düsteren Bass sofort Erinnerungen an Hard Rock aus den Siebzigern. Schwere Grooves, aufgeführt mit fast punkiger Energie, Wesseltofts flirrende Keyboards gemahnen an kosmische Exkursionen und finden sich bald darauf wieder in gefühlvollen Solopassagen. Dazwischen beweisen ungewöhnlich rhythmisch vertrackte Balladen in skandinavischer Manier, warum die Combo derzeit einer der Exportschlager aus dem Norden ist.

„Die Musik von Rymden ist schön, poetisch und zugleich auf besondere Weise radikal.“
(Wolf Kampmann, Jazz Thing).

Bugge Wesseltoft – piano, e-piano, synthesizer
Dan Berglund – bass
Magnus Öström – drums

Foto © Per Kristiansen