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Der Brite Andy Sheppard genießt international einen exquisiten Ruf als Tenor- und Sopransaxophonist, vor allem auch in Zusammenarbeit mit dem nicht weniger bekannten Norweger Eivind Aarset, dessen subtil überlagerte Gitarren- und Elektronikklänge Sheppard mehr Bewegungsfreiheit und zugleich ein harmonisches Fundament geben. Es ist ein magisches musikalisches Universum, in dem sich Andy Sheppard bewegt, ein ebenso lyrisches wie kontemplatives. Sein Quartett beweist, dass sich das Loslösen von Konventionen einerseits und das unaufdringliche, ruhige Schweben der Melodien anderseits eine unglaublich hingebungsvolle Musik ergeben kann. Fast immer führen Sheppards Chorusse zu meditativen, in sich ruhenden Improvisationen. Sie bekommen durch die darauf abgestimmten, mitunter orchestral klingenden, elektronisch erzeugten Gitarreneffekte, die sonoren Bass- Einsätze und die stimmigen Beats noch stärkere Präsenz. Auch in mit atmosphärischen Ambient-Sounds startenden Stücken lässt sich Sheppard mit seinen weitgeschwungenen Saxophon-Diskursen, in denen sich melodiöse Tonfolgen zu kunstvollen Motiven vereinen, von den energiereichen rhythmischen Verschiebungen und markanten Riffs seiner Band inspirieren.


Andy Sheppard – tenor & soprano saxophone
Eivind Aarset – guitar, elektronic
Michel Benita – bass
Sebastian Rochford – drums